Sorgenfrei die Pensionierung planen.
Mit unserer Checkliste.

  • Die Leistungen aus der 1. und 2. Säule reichen oft nicht aus, um nach der Pensionierung den gewohnten Lebensstandard zu halten.
  • Planen Sie Ihre Pensionierung frühzeitig, um unbeschwert in den Ruhestand zu gehen.
Das Schweizer Vorsorgesystem steht unter Druck. Reichen Ihre Renten und Ersparnisse? Mit einer guten Pensionierungsplanung können Sie Ihren Ruhestand unbeschwert geniessen. Dabei hilft Ihnen unsere Checkliste. 

Viele Erwerbstätige machen sich Sorgen, ob ihr Einkommen im Alter reichen wird. Mit gutem Grund – denn wer in Zukunft in Pension geht, erhält wahrscheinlich weniger Geld als heutige Pensionierte. Die Renten aus AHV und Pensionskasse reichen immer seltener, um den Lebensstandard im Alter zu halten.

Was ist zu beachten, wenn es um die eigene Pensionierung geht? Wann muss ich die Pensionierung planen? Was muss ich alles vor der Pensionierung tun? Die wichtigsten Pensionsplanungs-Aufgaben haben wir für Sie zusammengefasst. Mit unserer Pensionierungs-Checkliste wissen Sie, wann Sie was erledigen oder in die Wege leiten müssen, um Ihr Einkommen im Alter zu sichern.

  • Bis zur ordentlichen Pensionierung mit 64 bzw. 65 Jahren haben Sie einen langen Anlagehorizont. Und können somit beim Sparen mehr Risiken eingehen. Investieren Sie regelmässig in eine breit abgestützte Fondslösung von weltweit tätigen Vermögensexpertinnen und Vermögensexperten. Wählen Sie dabei aber eine günstige Lösung wie etwa ein Fondsportfolio.
  • Sichern Sie Ihr Sparen gegen Invalidität ab, damit Sie auch garantiert Ihr Sparziel erreichen.
  • Erstellen Sie eine Übersicht über Ihr Vermögen und Ihre Schulden (Wohneigentum und weitere Immobilien inkl. Hypotheken, Kontoguthaben, Vorsorgegelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a, Lebensversicherungen, Wertschriften etc.).
  • Erstellen Sie ein Budget und überprüfen Sie, ob Ihre voraussichtlichen Einnahmen nach der Pensionierung ausreichen, um Ihre Bedürfnisse zu decken. So wissen Sie, wie viel Geld Sie im Ruhestand zum Leben brauchen. Am besten bestellen Sie dafür einen Auszug Ihres individuellen Kontos bei Ihrer AHV-Ausgleichskasse. Ihre Pensionskassenrente ersehen Sie aus Ihrem aktuellen Vorsorgeausweis.
  • Ermitteln Sie bei einer allfälligen Einkommenslücke, wie viel zusätzliches Kapital Sie benötigen, um diese Lücke zu schliessen.
  • Finden Sie Wege, wie Sie dieses Kapital am besten ansparen – zum Beispiel mit einer steuerbegünstigten Säule-3a-Lösung.
  • Zahlen Sie freiwillig in die Pensionskasse ein. Das kann auch über mehrere Jahre verteilt passieren. Damit sparen Sie beträchtlich Steuern. Für Ehepaare kann sich das noch mehr lohnen, weil sie gemeinsam besteuert werden. Wenn Sie Ihr Guthaben auszahlen lassen wollen, sollten Sie sich spätestens drei Jahre vor der Pensionierung einkaufen. Sonst werden die Steuern fällig, die Sie mit dem Einkauf gespart haben.
  • Ermitteln Sie bei allfälligem Wohneigentum, ob die Tragbarkeit auch nach der Pensionierung sichergestellt ist. So vermeiden Sie die böse Überraschung, sich Ihr Eigenheim nicht mehr leisten zu können.
  • Suchen Sie eine vertrauenswürdige Fachperson, die mit Ihnen eine Beratung zur Pensionierung durchführt.
  • Legen Sie das Datum Ihrer Pensionierung fest.
  • Klären Sie ab, wie viel Ihres Pensionskassen-Guthabens Sie als Kapital beziehen können. Und welche Anmeldefrist Sie bei einem Kapitalbezug einhalten müssen. Die Frist beträgt je nach Pensionskasse bis zu drei Jahre. Nähere Informationen finden Sie auch in Ihrem Pensionskassen-Reglement.
  • Wägen Sie die Vor- und Nachteile eines Renten- und Kapitalbezugs ab. Entscheiden Sie dann, ob Sie alles als Rente beziehen oder mindestens einen Teil auszahlen lassen wollen. Wenn Sie sich für einen Kapitalbezug entscheiden, melden Sie diese Entscheidung vor Ablauf der Frist bei Ihrer Pensionskasse an.
  • Legen Sie fest, wann Sie Ihre Vorsorgegelder aus der 2. und 3. Säule beziehen wollen. Wenn Sie die Bezüge über mehrere Jahre verteilen, können Sie oft viele tausend Franken Steuern sparen.
  • Machen Sie sich Gedanken zu Ihrer Wohnsituation: Wollen Sie Ihr Haus behalten, oder möchten Sie nach der Pensionierung in eine Eigentumswohnung ziehen oder zur Miete wohnen? Entscheiden Sie, ob Sie Ihre Hypothek ganz oder teilweise amortisieren wollen. Und berücksichtigen Sie dies bei den Laufzeiten etwaiger Hypotheken-Verlängerungen kurz vor der Pensionierung.
  • Überprüfen Sie die Ziele für Ihr Vermögen: Müssen Sie es zur Einkommenssicherung aufbrauchen oder können Sie es sich leisten, etwas für Ihre Erben zu erhalten? Überprüfen Sie auch Ihre Anlagestrategie und nehmen Sie etwaige nötige Anpassungen vor.
  • Überprüfen Sie Ihr Budget, das Sie vor einigen Jahren gemacht haben. Erstellen Sie darauf aufbauend einen detaillierten Pensionsplan, der die Entwicklung der Einnahmen, Ausgaben und des Vermögens bis zur Pensionierung und danach aufzeigt.
  • Lassen Sie sich von einer Fachperson bei allen wichtigen Entscheidungen unterstützen. Ihre Beraterin oder Ihr Berater arbeitet für Sie gerne einen individuellen Pensionsplan aus.
  • Schichten Sie Ihr Vermögen so um, dass Ihr Einkommen langfristig gesichert ist, und passen Sie Ihre Anlagestrategie entsprechend an.
  • Kündigen Sie Ihre Hypothek rechtzeitig, wenn Sie bei der Pensionierung den ganzen Betrag oder einen Teil davon zurückzahlen möchten. Nehmen Sie dafür rechtzeitig Kontakt mit Ihrer Hypothekargeberin oder Ihrem Hypothekargeber auf, um die geplanten Anpassungen umzusetzen (Amortisierung, Verlängerung etc.).
  • Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Nachlass: Sichern Sie Ihre Liebsten mit einem Testament, einem Ehevertrag oder mit einem Erbvertrag ab. So stellen Sie sicher, dass alles in Ihrem Sinne passiert. Die Nachlassplanung ist noch wichtiger, wenn Sie Ihr Pensionskassenguthaben ganz oder teilweise auszahlen lassen.
  • Melden Sie Ihre Pensionierung mindestens sechs Monate vor dem letzten Arbeitstag bei Ihrer AHV-Zweigstelle an, damit Ihre erste Rente pünktlich überwiesen wird. Auch wenn Sie den Bezug Ihrer Rente aufschieben möchten, teilen Sie das der AHV am besten jetzt schon mit.
  • Zahlen Sie den 3a-Beitrag für das Jahr, in dem Sie in Pension gehen, vor dem Datum Ihrer Pensionierung ein. So sparen Sie nochmals Steuern.
  • Schliessen Sie die Unfallversicherung in die Krankenkasse ein, da Sie jetzt nicht mehr über den Arbeitgeber abgesichert sind.
  • Wenn Sie über das ordentliche Pensionierungsalter von 64 bzw. 65 hinaus erwerbstätig bleiben, können Sie Ihre AHV-Rente um bis zu fünf Jahre aufschieben. Und Sie dürfen weiterhin in die Säule 3a einzahlen und Steuern sparen – Männer maximal bis Alter 70, Frauen bis 69.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Ehepartnerin oder Ihr Ehepartner AHV-Beiträge zahlen muss, falls sie oder er noch nicht im AHV-Alter und nicht erwerbstätig ist.
  • Wenn nicht bereits geschehen: Regeln Sie spätestens jetzt Ihre Erbschaftsplanung, um Ihr Vermögen selbstbestimmt und nach Ihrem Willen weiterzugeben. Möchten Sie Ihren Kindern noch zu Lebzeiten einen Teil des Erbes auszahlen, kann ein Erbvorbezug der richtige Weg sein.
  • Regeln Sie die rechtliche Vorsorge u. a. mittels Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung, damit Ihr Wille im Falle eines Falles gilt.
  • Passen Sie Ihre Planung an, wenn sich Ihre Lebenssituation oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern.
  • Klären Sie ab, wann Sie Ihre Pensionskassenleistungen und die AHV-Rente frühestens beziehen können. Und lassen Sie Ihre voraussichtlichen Altersrenten für den gewünschten Pensionierungszeitpunkt von der AHV-Ausgleichskasse und der Pensionskasse berechnen.
  • Prüfen Sie, ob sich ein Vorbezug der AHV- und/oder Pensionskassenrente lohnt. Klären Sie Überbrückungsmöglichkeiten ab. Und vergleichen Sie dies auch mit anderen Möglichkeiten zum Füllen der Einkommenslücken durch Frühpensionierung, z.B. mit einem frühzeitigen Bezug von Säule-3a-Guthaben.
  • Melden Sie sich nach der Frühpensionierung bei Ihrer AHV-Ausgleichskasse und zahlen Sie die AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige. Jede Beitragslücke kann eine Kürzung Ihrer AHV-Rente zur Folge haben.

Früher aus dem Berufsleben auszutreten, ist ein Traum vieler. Aber die wenigsten wissen, wie viel eine Frühpensionierung überhaupt kostet bzw. wie sich die Einkommenssituation bei vorzeitiger Pensionierung verändert. Auch hier gilt: Durch frühzeitige Pensionierungsplanung, also mindestens 10 Jahre vorher, gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten für eine Frühpensionierung. Und somit mehr Freiheiten für das spätere Geniessen. Folgende Fragen tun sich auf:

  • Wie wird der Verzicht auf Jahreseinkommen kompensiert?
  • Wie hoch sind die Einbussen bei der AHV-Rente? Wie hoch sind die AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige? Lohnt sich ein Vorbezug?
  • Welche Auswirkungen gibt es in der Pensionskasse? Wie hoch sind die Einbussen?
  • Was ist mit den Steuern, wenn das Pensionskassen-Guthaben als Rente oder Kapital oder kombiniert ausgezahlt wird? Was ist die individuell beste Lösung?
  • Wie viel Vermögen ist zum Zeitpunkt der Frühpensionierung auf der Seite? Wann sind die Gelder aus der 3. Säule verfügbar? Können damit die Lücken einer Frühpensionierung gefüllt werden?
  • Wie viel weniger kann aus dem Lohn gespart werden, wenn eine vorzeitige Pensionierung geplant ist?
  • Wie viel Einkommenssteuern wird mit den weniger Einnahmen nach der Pensionierung gespart?
  • Ist die Tragbarkeit von allfälligem Wohneigentum sichergestellt?
  • Zu guter Letzt und unerlässlich: Ein Budget legt den eigenen Bedarf für nach der Frühpensionierung offen. Menschen mit Zahlenflair rechnen sich dabei selbst aus, ob sich die geplanten Ausgaben decken lassen. Allen anderen helfen wir gerne mit einer persönlichen Beratung für Ihre Pensionierungsplanung.
Patrick, DIgital Specialist, Allianz Suisse
Geoffrey
Senior Segmentmanager Vorsorge/Anlagen
Geoffrey ist seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Er ist Experte für alle Fragen rund um Lebensversicherungen und Anlageprodukte – insbesondere Altersvorsorge und Pensionsplanung. Seine Freizeit verbringt Geoffrey am liebsten in den Bergen oder in fernen Ländern.
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