Mann am Steuer mit Smartphone in der Hand
 

Grobfahrlässigkeit muss nicht teuer werden. Mit unserem Grobfahrlässigkeits­schutz.

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Sie haben nur ganz kurz nicht aufgepasst. Und schon eine doppelte Sicherheitslinie überfahren. Oder ein Rotlicht missachtet. Schnell passiert ein Unfall, der Sie lange beschäftigen wird. Denn grob fahrlässiges Handeln wird streng geahndet – auch wenn Sie es nicht mit Absicht getan haben. Wir erklären Grobfahrlässigkeit im Strassenverkehr. Und wie man sich gegen die finanziellen Folgen schützen kann.
Die rote Ampel übersehen. Die Handbremse nicht richtig angezogen. Oder während der Fahrt mal schnell aufs Handy geschaut und deshalb beim Abbiegen nicht auf die Radfahrerin geachtet. Laut Strassenverkehrsgesetz handelt der Schadensverursacher grob fahrlässig, wenn dieser durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt. Eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln entsteht sowohl bei der Verletzung einer oder mehrerer wichtiger Verkehrsregeln als auch bei der Nichtbeachtung elementarer Vorsichtsgebote, die jeder vernünftige Mensch in der gleichen Lage befolgt hätte.
Der Auffahrunfall hat glücklicherweise nur einen Sachschaden verursacht. Die Versicherung zahlt. Und will dann plötzlich doch Geld von Ihnen? Das geht. Denn das sogenannte Regress- oder Rückgriffsrecht erlaubt es der Versicherung, Geld von Ihnen zurückzuverlangen, wenn Sie einen Schaden durch grob fahrlässiges Handeln verursacht haben. Und zwar bis zu 60 % der Kosten. Grobfahrlässigkeit kann also ziemlich teuer werden.
Sie fahren nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause. Weil Sie einen Moment nicht aufpassen, übersehen Sie ein Stoppschild. Und kollidieren mit einem anderen Fahrzeug. Durch den Aufprall zieht sich der Fahrer eine Rückenverletzung zu, muss ins Spital und kann drei Monate nicht arbeiten.

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Blechschaden am fremden Auto 10 000.–
Spitalkosten 50 000.–
Lohnausfall des Lenkers 20 000.–
Schadensumme Haftpflicht 80 000.–
Regress 25 % 20 000.–

Die Versicherung prüft, ob gemäss den Gesetzen ein grob fahrlässiges Handeln vorliegt, und beurteilt die Regresshöhe, basierend auf bestehenden Gerichtsurteilen. Fällt die Entscheidung, dass Sie grob fahrlässig gehandelt haben, wird Ihre Autoversicherung einen Teil der bezahlten Summe von Ihnen zurückverlangen. In unserem Beispiel entspricht dieser Regress CHF 20 000.– bzw. 25 % des Schadens.

Dazu kommen noch ein allfälliger Selbstbehalt und eine mögliche Prämienerhöhung wegen des Bonusverlusts. Eine kleine Unachtsamkeit kann also grosse finanzielle Folgen haben. Das geht schnell mal in die Hunderttausende, wenn eine Person ernsthaft verletzt oder sogar invalide wird.

Für eine kleine Unachtsamkeit gleich so viel Geld bezahlen? Das können Sie vermeiden. Wie die meisten Versicherungen bieten wir auch eine Zusatzdeckung an mit einem sogenannten Regressverzicht bei Grobfahrlässigkeit bzw. Grobfahrlässigkeitsschutz. Die zusätzliche Prämie dafür ist sehr gering und lohnt sich definitiv. Denn auch bei grob fahrlässig verursachten Unfällen übernimmt die Versicherung den gesamten Schaden.

Ausgenommen sind jedoch Schäden, die im angetrunkenen oder fahrunfähigen Zustand, also unter Drogeneinfluss, bei Medikamentenmissbrauch oder Übermüdung verursacht wurden. Und auch bei Geschwindigkeitsexzessen kommt die Versicherung trotz Grobfahrlässigkeitsschutz nicht für den gesamten Schaden auf.

Eine Gedankenlosigkeit im Strassenverkehr kann jedem passieren. Glücklicherweise sind mit dem Grobfahrlässigkeitsschutz alle Personen versichert, die Ihr Fahrzeug lenken – ganz gleich ob Verwandte oder Bekannte.
Sind Sie zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs und haben einen Unfall verursacht? Dann hilft Ihnen Ihre Privathaftpflichtversicherung. Wenn Sie dabei mit Ihrem Smartphone beschäftigt waren, anstatt auf den Verkehr zu achten, sollten Sie auch hier besser einen Grobfahrlässigkeitsschutz abgeschlossen haben.
  • Grob fahrlässig sind alle Verstösse, bei denen elementare Verkehrsregeln schwerwiegend verletzt wurden.
  • Wenn Sie grob fahrlässig handeln und einen Unfall verursachen, kann die Versicherung Geld von Ihnen zurückverlangen.
  • Ein zusätzlicher Grobfahrlässigkeitsschutz kostet wenig und bringt viel.
  • Auch in der Privathaftpflicht ist ein Grobfahrlässigkeitsschutz sinnvoll.
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