Risk Barometer 2019.
Die grössten Geschäftsrisiken
für Schweizer Unternehmen.

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Der Allianz Risk Barometer untersucht jedes Jahr die wichtigsten Unternehmensrisiken weltweit. In der Umfrage mit rund 2500 Experten aus 86 Ländern gab es in diesem Jahr eine Überraschung für die Schweiz:

Zwar ist weiterhin eine Betriebsunterbrechung das meist genannte Geschäftsrisiko, doch die Angst vor einem Cybervorfall nimmt zu. Sie steht erstmals auf dem 2. Platz. Aber auch rechtliche Veränderungen im Wirtschaftsumfeld bereiten den Unternehmen Sorgen. Diese Unsicherheiten, hervorgerufen durch Handelskriege, Zölle, Wirtschaftssanktionen oder die noch unsicheren Brexit-Verhandlungen, nehmen in diesem Jahr Platz drei ein und sind gleichauf mit der Furcht vor Naturkatastrophen. Neu unter den ersten zehn Plätzen ist auch die Sorge vor einem Fachkräftemangel und einem Reputationsverlust.

«Das Umfeld für Unternehmen ist unberechenbarer geworden, die Risiken sind gestiegen – das zeigt die Umfrage unter den Risikoexperten deutlich. Umso wichtiger ist es, die Risikopotenziale im Unternehmen frühzeitig zu erkennen und zu handeln», betont Gregor Huber, Leiter Unternehmensversicherungen der Allianz Suisse. Gerade Versicherungen mit ihrer Risikoexpertise seien dabei wichtige Partner, da sie in der Risikoanalyse unterstützen und Produkte zur Absicherung zur Verfügung stellen. So haben wir beispielsweise erst kürzlich unsere Cyber Versicherung für KMU um die Zusatzdeckung «Cyber Crime – Social Engineering» erweitert. Diese deckt jetzt auch welche Schäden durch Betrug gefälschter Anweisungen und Rechnungen.

Datenskandale, grossflächige IT-Ausfälle und die Einführung strengerer Datenschutzbestimmungen. Cyberrisiken rücken zunehmend in den Blickpunkt der Unternehmen. Das bestätigt auch Jens Krickhahn, Practice Leader Cyber, AGCS Zentral- und Osteuropa: «Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem Cyber für Unternehmen genauso wichtig ist wie die traditionellen Risiken». Mit immer innovativeren Methoden für Datenklau, Online-Betrug oder der Cybererpressung setzen Kriminelle den Unternehmen zu. Aber auch die Bedrohung durch ganze Hackergruppen, die eng mit Nationalstaaten verbunden sind. Sie haben die Betreiber kritischer Infrastruktur im Visier und attackieren Unternehmen, um wertvolle Daten oder Geschäftsgeheimnisse zu rauben.
Betriebsunterbrechungen (BU) bleiben weiterhin das Topthema im Risk Barometer. Doch die Auslöser dafür werden immer vielfältiger. Neben Feuer und Naturkatastrophen führen immer öfter auch IT-Ausfälle und Produktrückrufe, Qualitätsprobleme oder Umweltverschmutzung zum Betriebsstillstand. Dabei fällt auf, dass Cyber- und BU-Risiken zunehmend miteinander verknüpft sind: Ransomware-Angriffe oder IT-Ausfälle führen schnell zu Betriebs- und Serviceunterbrechungen. Und ist es eigentlich auch keine Überraschung, dass derzeit Cybervorfälle der am meisten gefürchtete Auslöser von Betriebsunterbrechungen sind.
2018 war ein Wendepunkt für den Welthandel. Der Handelskrieg zwischen den USA und China, steigende Zölle und Wirtschaftssanktionen gegen Russland und den Iran belasten den Aussenhandel. Und sorgen dafür, dass Unternehmen zunehmend über die rechtlichen Veränderungen im Wirtschaftsumfeld verunsichert sind. Zumal sich im Jahr 2019 mit dem unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen ein weiteres Geschäftsrisiko abzeichnet.
Allianz Risk Barometer 2019: Die 10 wichtigsten Geschäftsrisiken in der Schweiz
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