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Risk Barometer 2021.
Die grössten Geschäftsrisiken
für Schweizer Unternehmen.

  • Das Allianz Risk Barometer zeigt die wichtigsten Risiken für Unternehmen auf.
  • In der Schweiz stehen Betriebsunterbrechungen, Cyber-Vorfälle und Pandemien auf dem Podest.
  • Die drei Top-Risiken sind eng miteinander verwoben.

Das Risk Barometer der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) untersucht jedes Jahr die wichtigsten Unternehmensrisiken weltweit. An der Umfrage nehmen rund 2800 Expertinnen und Experten aus 92 Ländern teil. Lesen Sie hier, welche Risiken 2021 für Schweizer Unternehmen besonders akut sind.

In der Schweiz bleiben Betriebsunterbrechungen und Cyber-Vorfälle auch 2021 die beiden meistgenannten Geschäftsrisiken. Dass auf dem dritten Platz erstmals die Angst vor einem Pandemie-Ausbruch rangiert, überrascht angesichts von Covid-19 wenig. Die drei Top-Risiken sind zudem eng miteinander verknüpft und zeigen die Verwundbarkeit einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft, wie Joachim Müller, CEO der AGCS, unterstreicht: «Die Coronavirus-Pandemie erinnert uns daran, dass sich das Risikomanagement und das Business Continuity Management weiterentwickeln müssen.»

Aber auch rechtliche Veränderungen im Wirtschaftsumfeld bereiten den Unternehmen Sorgen. Diese Unsicherheiten, hervorgerufen durch Handelskriege, Zölle, Wirtschaftssanktionen oder den Brexit, nehmen in diesem Jahr Platz vier der Schweizer Unternehmensrisiken ein. Neu unter den ersten zehn Plätzen ist die Sorge vor dem Klimawandel.

Nachdem Betriebsunterbrechungen (BU) letztes Jahr kurzfristig auf Platz 2 der Schweizer Unternehmensrisiken weichen mussten, sind sie dieses Jahr wieder das Topthema im Risk Barometer. Der Grund dürfte wiederum in der Corona-Pandemie zu suchen sein, die Unternehmen weltweit massive Umsatzverluste bescherte. Um sich vor Betriebsunterbrechungen zu schützen, wollen die meisten der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer daher ihre betrieblichen Abläufe weniger anfällig machen: Ein verbessertes Continuity Management findet sich bei den Schweizer Unternehmen zuoberst auf dem Podest der geplanten Massnahmen, dicht gefolgt vom Finden zusätzlicher Lieferanten und der Digitalisierung von Lieferketten.

Neben klassischen Risiken wie Feuer und Naturkatastrophen führen zudem auch IT-Ausfälle und Produktrückrufe, Qualitätsprobleme oder Umweltverschmutzung öfter zum Betriebsstillstand. Dabei fällt auf, dass Cyber- und BU-Risiken zunehmend miteinander verknüpft sind: Ransomware-Angriffe oder IT-Ausfälle führen schnell zu Betriebs- und Serviceunterbrechungen.

Datenskandale, grossflächige IT-Ausfälle und die Einführung strengerer Datenschutzbestimmungen – Cyber-Risiken waren bereits vor der Pandemie zunehmend in den Blickpunkt von Schweizer Unternehmen gerückt. Das bestätigt auch Jens Krickhahn, Practice Leader Cyber, AGCS Zentral- und Osteuropa: «Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem Cyber für Unternehmen genauso wichtig ist wie die traditionellen Risiken.» Und während die Corona-Krise die Akzeptanz von Home-Office befeuert und der Digitalisierung weltweit Rückenwind beschert, werden Unternehmen ständig anfälliger für Cyber-Angriffe. So berichtet Interpol, dass Betrügerinnen und Betrüger im letzten Jahr die Covid-19-Situation zunehmend für Malware- und Ransomware-Angriffe ausnutzten.

Daneben sind aber auch andere Phishing- und Betrugsvorfälle um 50 Prozent angestiegen, wobei Kriminelle den Unternehmen mit immer innovativeren Methoden für Datenklau, Online-Betrug oder Cyber-Erpressung zusetzen. Gerade Versicherungen mit ihrer Risikoexpertise sind daher wichtige Partner, da sie in der Risikoanalyse unterstützen und Produkte zur Absicherung zur Verfügung stellen. So hat die Allianz Suisse beispielsweise vor einiger Zeit ihre Cyber Versicherung für KMU um die Zusatzdeckung 
«Cyber Crime – Social Engineering» erweitert. Diese deckt jetzt auch Schäden durch Betrug mit gefälschten Anweisungen und Rechnungen.

Adam, Senior Segmentmanager Unternehmen, Allianz Suisse
Adam
Senior Segmentmanager Unternehmen
Adam ist seit über 10 Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Er ist ein Profi bei Fragen rund um den Bereich Unternehmenskunden – sowohl im Leben- als auch Nichtleben-Bereich. Wenn er nicht gerade seine Kampfsport-Technik verfeinert, arbeitet Adam an seinem Master in Insurance Management. 
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