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Cyber-Risiken. 
Fünf Erkenntnisse aus dem Risk Barometer.

  • Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden immer mehr Unternehmen anfällig für Cyber-Risiken.
  • Es entstehen zunehmend neue Cyber-Gefahren.
  • Das grösste Sicherheitsrisiko bei Cyber-Vorfällen sind oft die eigenen Angestellten.
Ein unzufriedener Kollege gibt vertrauliche Daten heraus. Ein gefälschtes Mail führt zu einer Zahlung auf ein fremdes Konto. Die meisten Cyber-Vorfälle sind nicht sehr spektakulär, sorgen aber für hohe Verluste. Und sie nehmen zu, wie das Allianz Risiko Barometer 2021 zeigt. Lesen Sie hier die fünf wichtigsten Erkenntnisse dazu.
Der Trend hält an. Zwar nehmen die globale Pandemie und deren unmittelbare Folgen einen Spitzenplatz unter den aktuellen Hauptgefahren für Unternehmen ein. Aber die Anzahl der Cyber-Vorfälle nimmt stetig zu. In den Umfragen rangieren sie ungebrochen als Top-3-Risiko in vielen Ländern, mit prozentual mehr Nennungen als im Jahr 2020. Die fortschreitende Digitalisierung – gerade auch durch die Verlagerung ins Home-Office – verschärft die Anfälligkeit für die IT in Unternehmen weiter. Schadprogramme und Erpressungsforderungen haben stark zugenommen und betreffen vermehrt Grossunternehmen, aber auch KMUs, wie der aktuelle AGCS-Bericht zu Cyber-Risikotrends zeigt.
Auch wenn sie im Ranking gesondert ausgewiesen werden: Betriebsunterbrechung, Pandemie und Cyber-Gefahren sind stark miteinander verknüpft. Sie zeigen deutlich, wie verwundbar unsere hochgradig globalisierte und vernetzte Welt ist. Extreme Szenarien wie ein globaler Cloud-Ausfall oder ein orchestrierter Cyber-Angriff im Schatten einer Naturkatastrophe oder eines Seuchenausbruchs werden reale Gefahren. Höchste Zeit, dass sich das Cyber-Risikomanagement und das Business Continuity Management weiterentwickeln, um gegen solche Ereignisse gewappnet zu sein.
Kriminelle sind durchaus auch Kreative. Das hat die Pandemie sehr deutlich gezeigt. Denn der Digitalisierungsschub hat leider auch die Cyber-Kriminalität beflügelt. Und neue Möglichkeiten für Angriffe geschaffen, wie beispielsweise automatisiertes Scannen oder mit künstlicher Intelligenz (KI) manipulierte Medieninhalte. «Die Angreifer sind innovativ», berichtet Catharina Richter, globale Leiterin des Allianz Cyber Center of Competence bei der AGCS. Wer sich dessen bewusst ist, ist schon einen Schritt weiter.
Wo immer mehr technische Geräte vernetzt werden und reibungslos zusammenarbeiten, werden die Mitarbeitenden selbst zur grössten Schwachstelle. Und das nutzen Cyber-Kriminelle gezielt für ihre Attacken aus. Ihre Methoden werden immer trickreicher und zielen dabei verstärkt auf das Vertrauen von Angestellten – Social Engineering genannt. Und das tönt weit harmloser, als es ist, wie Sie in unserem Ratgeber zu Social Engineering nachlesen können.
Der neue Bericht der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) kommt zu einem klaren Ergebnis: Cyber-Vorfälle mit den teuersten Schäden sind gezielte Angriffe von Hackern. Fehler von Mitarbeitenden sind dagegen die häufigste Ursache für Schadensfälle – freilich mit deutlich geringeren Verlusten. Ausgewertet wurden dabei cyberbezogene Versicherungsansprüche im Wert von 723 Millionen Franken (770 Millionen US-Dollar) in den Jahren 2015 bis 2020. Interessant ist, dass zwar Hackerangriffe die Schlagzeilen dominieren, aber in den meisten Fällen alltägliche Systemausfälle und menschliches Fehlverhalten den Unternehmen grosse Probleme bereiten.
Adam, Senior Segmentmanager Unternehmen, Allianz Suisse
Adam
Senior Segmentmanager Unternehmen
Adam ist seit über 10 Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Er ist ein Profi bei Fragen rund um den Bereich Unternehmenskunden – sowohl im Leben- als auch Nichtleben-Bereich. Wenn er nicht gerade seine Kampfsport-Technik verfeinert, arbeitet Adam an seinem Master in Insurance Management. 
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