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DIENSTAG, 08. MAI 2018

Das grösste Glück gibt’s nicht umsonst

Kinder kosten Geld. Das ist ein Fakt, der bei der Familienplanung bedacht werden muss. Aber das grösste Glück in Zahlen benennen? Die Kosten für ein Kind sind für viele tatsächlich ein wichtiger Faktor bei der Familienplanung in Sachen Finanzen. Das sagt uns nicht nur die Statistik, das beweist uns auch das echte Leben. Doch wie teuer sind Kinder nun genau? 

 

Was kostet ein Kind?

Ja, ja, ja – wir alle kennen diese subsumierten Beträge, diese geldtechnische Zahlenfledderei, die uns Angst und Bange macht. Was kostet schon wieder ein Kind? Vom Bundesamt für Statistik (BfS) über die NZZ und das Hause SRF bis hin zum Beobachter werden schwindelerregende Zahlen kolportiert. Genauer gesagt schlägt ein – nein, nicht irgendein, sondern Ihr (!) – Sprössling pro Monat mit bis zu CHF 1000.– zu Buche. Und dies sind nur die durchschnittlichen Kosten für ein Kind.

Schneiden sich da die Eltern ins eigene Fleisch? Sind Sie (ja, wir auch) nicht ganz bei Trost? Von Sinnen? Bar jeder Vernunft und deshalb kaum mehr in der Lage, genügend Bares (auf der hohen Kante) zu haben? Genügend für neue Kleider, Ferien, Kobe-Beef, ein weiteres Auto, eine Entgiftungskur im südamerikanischen Urwald? Was könnte man nur alles mit diesem Geld machen, statt damit ein Kind zu finanzieren?!

Denn bis das ach, so hübsche, herzige und sowieso gescheite Kleinding nur schon das 18. Lebensjahr erreicht, sind Sie quasi aus der Hüfte geschossen einfach mal so um die CHF 216 000.– erleichtert. Keine leichte Kost – und «Brot brechen für Brüder», das tun andere. CHF 216 000.– sind aber keine Bro(-t)samen und werden gar zu gullivergrossen Brotstücken, ist man alleinerziehend. Dann nämlich werden aus diesen CHF 1000.–  monatlichen Kosten für ein Kind schnell einmal deren CHF 1200.–. Gemäss offizieller Statistik. Man rechne also erneut: Bis das alleinerzogene Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat, investiert man …
 

Über die Kosten für ein Kind spricht man (nicht)!

Ja, angesichts dessen will man gar nicht daran denken, wie hoch die Ausgaben für ein Kind sind, bis es 18 wird. Selbstredend: So zu kalkulieren versprüht wenig Wärme, und spricht man es auch noch laut aus, beweist man nicht sonderlich viel Mami-Papi-Gefühl, kaum Empathie. Dennoch aber müssen viele junge (oder auch ältere) werdende Eltern jeden Franken zweimal umkehren, bevor dieser auch wirklich ausgegeben werden kann. Das Kalkulatorische hat daher durchaus eine gewisse Daseinsberechtigung, denn was gibt es Schlimmeres, als wenn Babys – in welch’ Form auch immer – darben müssen?
 

Unser teuerstes Gut

Aber von alledem möchte ich eigentlich gar nicht reden. Denn wenn es um den eigenen Nachwuchs geht – vorausgesetzt, man kann es sich leisten – ist nichts zu viel, nichts zu teuer, nichts zu sinnlos ausgegeben. Zu Recht! Und auf die Frage: Wie teuer sind Kinder? antworten wir Eltern deshalb mit niemals endender Leidenschaft: Sie sind teuer. Punktum. Aber sie sind es uns wert. Gold wert. Und das Tag für Tag.

  

Von Cyril Schicker
 

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